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„Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist“

18.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Woche für das Leben fordert uns in diesem Jahr auf, uns über das – zugegeben – nicht einfache Thema „Sterben in Würde“ Gedanken zu machen. In der Auseinandersetzung damit hat sich mir ein Gedanke immer wieder aufgedrängt, der allerdings in eine etwas andere Richtung führt. Dennoch ist er es durchaus wert, ihn einmal in den Blick zu nehmen.

Nicole Schmieder,

Beruflich wie privat komme ich tagtäglich mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen. Die Lebenssituationen dieser Menschen sind ebenfalls äußerst unterschiedlich. Jeder Einzelne und jede Einzelne besitzt die ihm beziehungsweise ihr eigene – von Gott gegebene – Würde. Doch wie wird die Würde des Menschen eigentlich konkret in unserem Alltag sichtbar? Was bedeutet es, wenn wir von einem „Leben in Würde“ sprechen?

Ein kleines Beispiel macht es vielleicht deutlich: Neulich war ich beim Arzt. Beim Hinausgehen ging vor mir eine ältere Dame mit zwei Krücken. Haben Sie schon einmal versucht, eine schwere Eingangstüre, mit zwei Krücken links und rechts in der Hand, zu öffnen?


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