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11.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Willi Heringer, Wendlingen. Zum Artikel „Lange Haft für U-Bahn-Schläger“ vom 9. Juli. Na endlich! Das Gericht schöpfte hier seine gesetzlichen Möglichkeiten aus. Hinterhältig, feige und heimtückisch haben die beiden gehandelt. Wenn, dann höchstens eine ganz geringe Strafe, so würden es die beiden jetzt gerne sehen, war es doch bloß . . . aus ihrer Sicht. Als Milderungsgrund wird wieder einmal Alkoholkonsum mit angeführt. Zum Glück ließ sich das Gericht nicht darauf ein.

Alkohol, im Straßenverkehr wirkt er strafverschärfend, warum in der übrigen Rechtsprechung nicht? Warum schieben Straftäter bei ihren Verhandlungen gerne „Alkoholkonsum“ vor? Muss man darauf gefasst sein, von irgendeinem „Saufkopp“ einen gesundheitlichen Schaden zugefügt zu bekommen und das Gericht sagt dann: „Ach du armer Trinker, du bist zu dem Zeitpunkt ja nicht voll schuldfähig gewesen!“? Prima! Auf Raucher reagiert man zurzeit geradezu hysterisch, dabei muss man bei Lichte betrachtet doch zugeben, dass durch das Rauchen noch kaum eine Ehe zerbrochen ist, doch wie viele durch das Trinken?! Von der übrigen Gewalt durch Alkohol ausgelöst ganz zu schweigen. Die Stadt Freiburg hat nun begonnen, den nächtlichen Alkoholkonsum einzuschränken, Mannheim will folgen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und sich noch viele Städte und Gemeinden anschließen werden.


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