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Wald steht gut da

18.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Forstbetriebsplan wurde präsentiert – Trockenheit überstanden

FRICKENHAUSEN (aw). Revierleiter Ralf Schuster aus Neuffen stellte dem Frickenhäuser Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag den Betriebsplan für den Gemeindewald vor. 46 200 Euro werden ausgegeben werden, vor allem für die sogenannte Ernte von Forsterzeugnissen muss das Geld ausgegeben werden, dafür müssen 30 000 Euro aufgebracht werden. Dieser Posten erbringt aber auch satte Einnahmen. Im Plan wird von Einnahmen aus dem Verkauf von Holz in Höhe von 53 910 Euro ausgegangen. Damit würde sich ein Plus von 7710 Euro ergeben. Doch Schuster glaubt an noch größere Gewinne. „Der Holzmarkt ist gerade fast nicht zu halten“, sagt der Forstexperte. Die Nachfrage zieht stetig an, das tun dann natürlich auch die Preise. Vor allem Fichte sei gefragt. Auch Brennholz verkaufe sich gut.

Zudem verwies Schuster darauf, dass es im nächsten Jahr im Zehn-Jahres-Turnus wieder zu einer Inventur kommen werde. Dann könne sich die Gemeinde Grundzüge für den Umgang mit dem Wald überlegen. Auf Nachfrage wagte Schuster schon einmal einen Blick in die Zukunft. Die Fichte werde angesichts der Klimaerwärmung und der damit einhergehenden Trockenheit kaum den Überlebenskampf gewinnen können. Diesen Verlust könne man wohl durch trockenresistentere Douglasien ausgleichen. Auch die Buche mache keine Sorgen. Der Hauptbaum sei in Mitteleuropa optimal aufgehoben und könne eine weitere Erwärmung noch aushalten.


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