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Von Trotzkopf und Gutem Heinrich

09.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Gartenspaziergang zu verschwundenen Gemüsesorten

BEUREN (pm). Am Mittwoch, 13. Juni, um 14 Uhr stellt Felicitas Wehnert, Buchautorin aus Nürtingen und langjährige Fernsehredakteurin, bei einem Rundgang durch die Gärten des Freilichtmuseums Beuren traditionellen Salat- und Gemüsesorten vor und erzählt die spannenden Geschichten dahinter. Der Trotzkopf ist ein Salat, dessen Köpfchen sich nicht vollständig schließt, der Struwwelpeter kommt ein bisschen zerzaust daher und die Blätter vom Guten Heinrich bereicherten früher gedünstet den Speiseplan. Heute sind die einst verbreiteten Gemüsesorten fast verschwunden. In Museumsgärten und von Liebhabern alter Sorten werden sie langsam wiederentdeckt: Hirschzunge und Forellenschlusssalat, die essbaren Gänsefußgewächse von der Gartenmelde und dem Roten Meier, bis zum Magentaspinat mit den lila Spitzen und dem Erdbeerspinat mit den roten Beerchen. Felicitas Wehnert hat die Geschichten über alte Obst- und Gemüsesorten in ihrem neuen Buch über „Unsere Gartenschätze im Südwesten“ gesammelt, das bei der Veranstaltung handsigniert erworben werden kann. Treffpunkt für die Veranstaltung ist um 14 Uhr auf dem Öschelbronner Platz. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme am Gartenspaziergang ist im Museumseintritt inbegriffen.

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