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Von Dialog und Gehorsam

12.06.2010, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jugendarbeit und Schule proben immer mehr den Schulterschluss – Zwischenbilanz des KJR

Offene Jugendarbeit und Schulen sollen kooperieren. Für den größten Träger offener Jugendarbeit im Landkreis, den Kreisjugendring (KJR), ist das immer ein Spagat, wie der Bericht von KJR-Geschäftsführer Kurt Spätling am Donnerstag im Jugendhilfeausschuss zeigte.

Mit der Einführung der Ganztagsangebote an Schulen nehmen Bildungseinrichtungen einen größeren Raum im Leben Jugendlicher ein. Die einen fordern deshalb ein stärkeres Engagement der Sozialarbeit an den Schulen. Andere hingegen befürchten, dass offene Jugendarbeit immer mehr zu Schulsozialarbeit umfunktioniert wird.

Der Landkreis stattete den KJR, den traditionellen Träger der offenen Jugendarbeit im Kreis, Ende vergangenen Jahres mit einem jährlichen Budget von 2,345 Millionen Euro für drei Jahre aus. Erstmals wurde dabei festgeschrieben, dass der Anteil seiner Arbeit an den Schulen höchstens 50 Prozent betragen darf. Wie die Kooperation aussieht, soll jedoch in den einzelnen Kommunen durch individuelle Vereinbarungen geregelt werden.

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