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Von der Schulbank in den Ashram

03.11.2011, Von Marian Reuss — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der junge Neckartailfinger Janosch Pelzer will ein halbes Jahr ehrenamtlich im Zentrum von Indien arbeiten

Anfang November fängt für den 19-jährigen Janosch Pelzer ein neuer Lebensabschnitt an. Dann beginnt sein Freiwilligendienst im indischen Prashistan, weit weg vom elterlichen Haus in Neckartailfingen. Wir sprachen mit ihm über das bevorstehende Abenteuer.

NECKARTAILFINGEN. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht und dem damit einhergehenden Wegfall des Zivildienstes entscheiden sich immer mehr Jugendliche dafür, einen Jugendfreiwilligendienst zu absolvieren. So auch Janosch Pelzer, der am 7. November seinen Dienst antreten wird. Anders als die meisten seiner Altersgenossen wird er seine Arbeit fern der Heimat, in Indien, verrichten.

Selbstständigkeit, das ist es, was sich Pelzer, der im vergangenen Juli Abitur gemacht hat, von seiner Tätigkeit in Indien verspricht. Er wird dort ein halbes Jahr im Sewagram Ashram Prashistan, in dem bereits der berühmte Mahatma Gandhi zwölf Jahre verbrachte, leben. Ein Ashram ist eine klosterähnliche Stätte, die für die Menschen in der Umgebung die Funktion einer Kirche erfüllt und zugleich Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Lebens ist.


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