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Von den Nazis vertrieben

22.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Marx, ein Neuffener in New York, ist 88-jährig gestorben

(pm) Vor knapp einem Jahr kam Walter Marx wieder aus New York nach Neuffen. Es war kein Treffen wie sonst, als er Freunde und Weggefährten besuchte: er stellte im evangelischen Gemeindehaus seine Autobiografie vor. Von einer unbeschwerten Kindheit in Neuffen berichtete er, wie gern er Sport getrieben hatte, wie er sich regelmäßig mit Nachbarskindern getroffen hatte. Doch plötzlich sollte sich alles ändern – nach längerer Abwesenheit wegen Scharlach machten die Mitschüler einen Bogen um ihn, den Juden. Nicht die mehrwöchige Abwesenheit hatte zur Entfremdung geführt. Vielmehr war die Nazi-Propaganda in Neuffen angekommen. Die alten Spielgefährten mieden ihn.

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