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„Verstoß gegen das Urheberrecht ist kein Kavaliersdelikt“

13.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Darf man fremde Texte einfach kopieren und als eigene ausgeben?

Das geht überhaupt nicht, außer bei einfachen Alltagssätzen. Sobald ein Text eine gewisse Gestaltungshöhe hat – und die Ansprüche daran sind nicht besonders hoch – ist er urheberrechtlich geschützt. Einen solchen Text als eigenen auszugeben ist schlicht und ergreifend nicht zulässig und Diebstahl geistigen Eigentums.

Viele sehen es als Kavaliersdelikt an, fremde Texte zu kopieren. Wie ist es um den Schutz des geistigen Eigentums bestellt?

Ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand nach Paragraf 106 des Urheberrechtsgesetzes. Diese Straftat wird auf Antrag verfolgt und kann eine Geldstrafe und eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen.

Es wird häufig argumentiert, ein Text sei erst ab einer gewissen Schöpfungshöhe urheberrechtlich geschützt, was sagen Sie dazu?


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