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Vermögenssteuer, ja oder nein?

10.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Werner Keller, Wendlingen. Seit Jahren fordern meist Politiker, insbesondere seitens der Grünen und der Linken, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer in Unkenntnis der Sachlage. Wollte man im Bundesgebiet eine Neubewertung aller Immobilien durchführen, das heißt alle Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser, das Wohneigentum, alle Bürohäuser und Fabriken und die Land- und Forstbetriebe zum Beispiel auf die Wertbasis 1. Januar 2010 stellen, so erforderte dies einen unermesslich hohen Verwaltungsaufwand! Das Personal aller Bewertungsstellen der Finanzämter wurde in den letzten 20 Jahren erheblich verringert. Also müsste man im ganzen Bundesgebiet mehrere Tausend Angestellte für diesen „Kraftakt“ neu einstellen und für diese architektenähnliche Arbeit qualifizieren.

Ich selbst hatte als Abteilungsleiter einer Bewertungsstelle zahlreiche „Probebewertungen“ auf Anweisung der Oberfinanzdirektion durchgeführt, sowohl im Geschossflächen- wie auch im Sachwertverfahren. Dabei würden sich alle Neubewertungen nur über viele Jahre hinweg erledigen lassen, sodass meines Erachtens frühestens zum 1. Januar 2015 eine Vermögenssteuer erhoben werden könnte, dies eine Landes-, keine Bundessteuer.

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