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Verärgerung wegen gesplitteter Abwassergebühr

19.07.2010, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderäte in Kohlberg fürchten aufwändige und kostenintensive Erfassung

KOHLBERG. Bedarfsplanung und Neufestsetzung der Gebühren für die Kindergärten führten nicht zu großen Diskussionen im Kohlberger Gemeinderat, denn dazu hatten sich die Mitglieder vorab selbst informiert und ausführlich darüber beraten was sinnvoll und machbar ist, aber die Informationen zum Thema gesplittete Abwassergebühr erhitzten teilweise die Gemüter.

Während bei den Kindergärten alles im grünen Bereich liegt und die Gebührenanhebung erforderlich ist, um den Kostendeckungsgrad durch Elternbeiträge wenigstens auf 20 Prozent der Betriebsausgaben anzuheben, sehen die Gemeinderäte bei den Kosten zur Erhebung der gesplitteten Abwassergebühr ein finanzielles Problem. Schätzungsweise 30 000 Euro „Befliegungskosten“ werden anfallen, um per Flugzeug die befestigten Flächen und Schächte zu erfassen, die dann kartiert werden müssen.

Die Größenordnung der Kosten wird erkennbar, wenn man, wie Gemeinderäte zu bedenken gaben, „nur“ zehntausend Euro benötigen würde, um die wichtigsten Straßenlöcher zu flicken, das Vorhaben aber nicht durchführen kann und nun gezwungen werde, die „Geldvernichtungsmaschine“ in Gang zu setzen. „Ich frag mich, wer auf solche Ideen kommt. Da sollte man mal über das ganze Beamtentum nachdenken“, regte zum Beispiel Gemeinderat Ulrich Immler an.


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