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Unterensingen bezieht

23.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

UNTERENSINGEN (bg). Die Gemeinde Unterensingen schließt sich der Stellungnahme des Landkreises Esslingen zur geplanten Erweiterung des Stuttgarter Flughafens und zur Aufweichung des Nachtflugverbotes an. Das beschloss der Gemeinderat am Mittwoch mit einer Stimme Enthaltung von Lutz Schmitz.

Der Kreistag lehnte die Pläne der Flughafen Stuttgart GmbH mit einer fraktionsübergreifenden Mehrheit ab, vor allem in Hinblick auf die Belastung der Fildern auch durch die neue Messe und Stuttgart21. Unterensingen, das mit der Fildergemeinde Neuhausen eine Gemarkungsgrenze teilt, sei grundsätzlich auch betroffen, so die Verwaltung. Die Lärmbelastung für die Bevölkerung werde sich erhöhen, auch wenn die Erstellung eines eigenen Gutachtens für die Gemeinde für unverhältnismäßig angesehen wird.

Gemeinderat Hartmut Scheuter (UBG) warf ein, dass womöglich noch eine weitere Variante einer Startbahn entlang der A8 ins Spiel kommen könnte: Dann trifft es Unterensingen knüppeldick. Die fliegen dann über den Baggersee ein.

Der Tenor aus dem Gremium war einhellig: frühzeitig Position beziehen als Signal an das Land, den Mehrheitsegner der Flughafen GmbH. Also lehnt auch Unterensingen den Ausbau ab und fordert die Landesregierung dazu auf, eine Gesamtbetrachtung aller infrastrukturellen Planungen im Einzugsbereich des Stuttgarter Flughafens und der Neuen Messe vorzunehmen.


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