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Umschalten auf Gelb

03.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schlaitdorf arbeitet bei Straßenbeleuchtung mit EnBW zusammen

SCHLAITDORF (zog). In der Gemeinde mit Herz brennt künftig gelbes Licht. Der Schlaitdorfer Gemeinderat beschloss am Dienstagabend die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf Natriumdampflampen. Damit tut die Gemeinde nicht nur etwas für ihren Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt: Rund 40 Tonnen weniger Kohlendioxid-Ausstoß wird so erzielt.

7752 Euro für die Wartung, 49 640 Euro für die Stromkosten zahlt Schlaitdorf derzeit in einem Zeitraum von vier Jahren. Obwohl die Gemeinde damit unter dem Durchschnitt der Kommunen des Städte- und Gemeindetages liegt, gibt es in der Gemeinde mit Herz noch Einsparpotenziale, betonte Rolf Klass, Kommunalbetreuer der EnBW, in der Sitzung.

Das liegt vor allem an den alten Quecksilberlampen, die Schlaitdorf im Einsatz hat. Vor allem gegen Ende ihrer Lebensdauer fressen diese viel Strom, lassen aber in ihrer Leuchtwirkung deutlich nach. In der Regel kann die Straßenbeleuchtung nach der Umrüstung mit schwächeren Leuchtmitteln betrieben werden – und das bei gleicher Lichtausbeute.

Zusätzlich könnten durch eine Veränderung der Schaltungen zusätzlich Kosten eingespart werden, so Siegfried Eben von der EnBW. Laut Kalkulation kann Schlaitdorf rund 85 000 Kilowattstunden Strom sparen – damit könnten 24 Haushalte ein Jahr versorgt werden. „Das heißt: Innerhalb von anderthalb Jahren hat sich die Anlage amortisiert“, rechnet Klass vor.


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