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„Ulmer Butterbirne“: Streuobstsorte des Jahres im Freilichtmuseum

24.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die „Ulmer Butterbirne“ wurde vom Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg zur Streuobstsorte des Jahres ausgewählt. Seit Mittwoch gibt es auch ein Exemplar davon im Beurener Freilichtmuseum. Die Ulmer Butterbirne stammt ursprünglich aus der Ulmer Gegend in der Nähe von Albeck im Alb-Donau-Kreis und ist daher auch als „Albecker Butterbirne“ bekannt. Die kleinen rundlich bis eiförmigen Früchte sind zunächst gelblich-grün bis hin zu einem intensiven rot auf der Sonnenseite. Das Fruchtfleisch der Ulmer Butterbirne ist saftig, süß und leicht schmelzend. Sie eignet sich sowohl als Tafelbirne als auch für die Kompottherstellung und zum Dörren. Allerdings sollte sie schnell verarbeitet oder verzehrt werden, da die Birne aufgrund ihrer Druckempfindlichkeit nur circa zwei Wochen gelagert werden kann. Mit der jährlichen Pflanzung der Streuobstsorte des Jahres möchte das Freilichtmuseum zusammen mit dem Landesverband eine große Sorten- und Artenvielfalt erhalten. Zur Schaufel griffen (von links) Christel Schäfer, Vorsitzende des Kreisverbands der Obst- und Gartenbauvereine Esslingen, Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr, Werner Unseld von der Museumsverwaltung und Martin Krinn, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau. Er erklärte, worauf beim Kauf eines Jungbaums geachtet werden sollte: „Das Wichtigste ist die gute Qualität des Baumes. Er sollte große Wurzeln haben, die Veredelungsstelle sollte weit oben liegen und die Verzweigung gut ausgestattet sein.“ skr

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