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Über das Unaussprechliche sprechen

20.02.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Projekt „Hängebrücke“ ist ein Angebot des Kreises für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Unter dem Motto „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ will das Projekt „Hängebrücke“ die Öffentlichkeit für die Problematik von Kindern aus suchtbelasteten Familien sensibilisieren.

(lra) Die „Hängebrücke“ bietet Kindern aus suchtbelasteten Familien die Chance, mit anderen betroffenen Kindern und den begleitenden Teamern über das zu reden, was im Alltag unaussprechbar erscheint, was sie erleben, was sie beschäftigt, was sie belastet. In den regelmäßig stattfindenden Gruppenstunden stehen das gemeinsame Tun, Spiel, Spaß und Lachen an erster Stelle.

Eine Projektgruppe in Kirchheim – bestehend aus Vertretern von Kinderschutzbund, Frauenhaus und Koordination Suchtprophylaxe des Landkreises Esslingen – hatte sich 2010 auf den Weg gemacht, für diese Kinder ein Unterstützungsangebot zu entwickeln. Heute bestehen eine Jungen- und eine Mädchengruppe, die sich vierzehntäglich in den Räumen des Kinderschutzbundes treffen.

Der Projektname „Hängebrücke“ versinnbildlicht die Unsicherheit und Instabilität auf dem Weg ins „Erwachsen-werden“. Für diesen schwierigen Weg können unterstützende Kompetenzen erlernt und eingeübt werden: Balance halten, sich etwas zutrauen, Stärken und Schwächen kennenlernen.


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