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Tote Maus im Kohlberger Hochbehälter

13.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am gestrigen Donnerstag herrschte Aufregung in Kohlberg und Kappishäusern: Im Kohlberger Wasserhochbehälter wurde eine tote Maus gefunden. Sofort wurde die Bevölkerung alarmiert. Die Feuerwehr machte in den Straßen Lautsprecherdurchsagen und verteilte Handzettel, auch über die Homepage und Facebook wurden die Menschen dazu aufgefordert, ihr Trinkwasser abzukochen. Kindergarten, Ärzte und Landwirte wurden gesondert informiert. Sofort wurde das Wasser aus dem Hochbehälter abgelassen und der Eigenbetrieb Wasserversorgung begann damit, das Wasser zu chlorieren. Grafenberg ist nicht betroffen, da die Ortschaft nicht über diesen Hochbehälter versorgt wird. Bürgermeister Rainer Taigel sagt, dass das Risiko überschaubar sei, da die Maus nicht lange im Behälter gelegen haben könne: „Die Chlorierung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.“ Es wurden Proben eingeschickt, das Ergebnis sei aber nicht vor Montag zu erwarten. So lange sollen die Kohlberger und Kappishäuser ihr Trinkwasser abkochen. Die Gemeinde informiert, sobald die Vorsichtsmaßnahmen aufgehoben werden. Nun beginnt die Ursachenforschung: Bereits letztes Jahr wurde ein totes Tier im Hochbehälter gefunden. Daraufhin wurde alles abgedichtet. „Wir wissen nicht, wie die Maus hineingelangen konnte“, sagt Taigel. bg/Foto: SMDG/Friebe

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