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Tierschutzverein gewinnt

28.12.2017, Von Melanie Braun — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zivilprozess: Landgericht Stuttgart verurteilt den ehemaligen Vorsitzenden

Kaum fünf Minuten hat die Verhandlung vor dem Landgericht Stuttgart am Donnerstagnachmittag gedauert. Dann war klar, dass der ehemalige Vorsitzende des Esslinger Tierschutzvereins auch den Zivilprozess um das von ihm veruntreute Geld des Vereins verloren hat.

Es erging ein sogenanntes Versäumnisurteil gegen den einstigen Vorsitzenden, weil er unentschuldigt nicht zu der Verhandlung erschienen war. Er wurde dazu verurteilt, dem Verein das veruntreute Geld plus Zinsen – also rund 68 500 Euro – zu zahlen sowie Gerichtskosten in Höhe von rund 6600 Euro zu übernehmen.

Urteil 30 Jahre vollstreckbar

Von Freude über das Urteil war bei den Vertretern des aktuellen Vorstands des Esslinger Tierschutzvereins, die zu der Verhandlung nach Stuttgart gekommen waren, allerdings wenig zu spüren. „Das Urteil ist jetzt Tatsache“, erklärte der amtierende Vereinsvorsitzende David Koch lapidar. Damit müsse man nun umgehen. Die Zurückhaltung könnte auch damit zusammenhängen, dass man sich vermutlich wenig Chancen ausrechnet, das Geld in absehbarer Zeit zu erhalten. Immerhin hatte schon der Richter im Strafprozess gegen den ehemaligen Vereinsvorsitzenden und seine Frau im Sommer vor dem Amtsgericht Esslingen von einer Geldstrafe abgesehen, weil er eine solche angesichts der wirtschaftlichen Situation des Paares für wenig sinnvoll hielt.


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