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Studie zu Sanierungsbedarf in Auftrag gegeben

29.07.2010, Von Ralph Gravenstein — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kläranlage wird genau unter die Lupe genommen – Nitratkonzentration in geklärtem Wasser ist zu hoch

NECKARTENZLINGEN. Die Kläranlage Neckartenzlingen kommt in die Jahre und schafft die aktuell geltenden EU-Grenzwerte zum Nitratgehalt im geklärten Wasser nicht mehr: Deshalb sollen nun mit einer Studie die notwendigen und wirtschaftlich sinnvollsten Maßnahmen geklärt werden, um die Anlage wieder fit zu machen.

Das beschloss am Dienstagabend der Neckartenzlinger Gemeinderat. „Wir müssen uns ein Bild davon verschaffen, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Kläranlage auch in Zukunft den rechtlichen Anforderungen gerecht werden zu lassen“, führte Bürgermeister Herbert Krüger in das Thema ein und meinte damit die Tatsache, dass im gegenwärtigen Zustand eine Erneuerung der wasserrechtlichen Genehmigung für die Neckartenzlinger Kläranlage in Frage steht.

Denn momentan verlässt zu viel Nitrat die Anlage in Richtung Neckar. „Der EU-Grenzwert von 18 Milligramm pro Liter wird regelmäßig überschritten“, unterstrich Fachberaterin Martina Urhan die Problemlage, gegen die bald etwas unternommen werden muss. Denn bereits jetzt arbeite die Anlage nur unter bis November befristeter Duldung des Landratsamts, nachdem die erforderliche wasserrechtliche Genehmigung erneuert werden müsste.


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