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Strohlager in Erkenbrechtsweiler brannte lichterloh

28.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Erkenbrechtsweiler wurde gestern Abend das Strohlager eines Bauernhofes mit mehreren hundert Ballen Stroh Raub der Flammen. Der Brand wurde gegen 16 Uhr bemerkt, bis in den Abend wurden Wehren nachalarmiert. Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Feuerwehren aus Nürtingen, Lenningen, Kirchheim, Leinfelden-Echterdingen und Esslingen waren vor Ort, um die Floriansjünger aus Erkenbrechtsweiler bei den Löscharbeiten zu unterstützen. „Das Lager ist circa 30 Meter lang und acht Meter tief“, schätzt Nürtingens Stadtbrandmeister Jürgen Burkhardt, der mit 22 Kräften der Nürtinger Wehr im Einsatz war. Aus Nürtingen kamen auch die Drehleiter und ein Schlauchwagen aus Reudern für die Wasserversorgung mit nach Erkenbrechtsweiler. Wie die Feuerwehr mitteilte wurden insgesamt über 4000 Meter Schlauchleitung verlegt. Die Strohballen mussten mit Radladern aus dem Lager ausgeräumt werden. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrleute nur mit Atemschutzmaske arbeiten. Ein Atemschutzgerätewagen aus Esslingen stellte die nötige Ausrüstung. Das Deutsche Rote Kreuz hatte vor Ort zwei beheizte Zelte aufgestellt, um die Rettungskräfte mit warmem Tee und Verpflegung zu versorgen. Bürgermeister Roman Weiß war als Einsatzkraft des DRK-Ortsverbandes an der Einsatzstelle und konnte sich somit ein persönliches Bild der Lage verschaffen. Neben den Wehren, die mit 94 Mann und über 20 Fahrzeugen vor Ort waren, war auch das DRK mit zehn Fahrzeugen und 32 Kräften anwesend. Zur Brandursache konnte die Feuerwehr bis Redaktionsschluss noch keine Aussage machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. sg/Foto: Büttner

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