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Streit um Notunterkunft

14.03.2015, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An der Unterbringung von Flüchtlingen in Esslingen-Zell entspann sich eine heftige Debatte

Für Landrat Heinz Eininger ist es das Abwägen zweier Aufgaben des Landkreises: Zum einen, den Schulsport an den beruflichen Schulen sicherzustellen, zum anderen, Flüchtlinge unterzubringen. Im Falle der Sporthalle am Schulzentrum Esslingen-Zell, in der 100 Flüchtlinge unterkommen, entscheidet sich die Kreisverwaltung bis auf Weiteres für die Notunterbringung.

Darüber entzündete sich am Donnerstagnachmittag im Kultur- und Schulausschuss des Kreistags eine lebhafte Debatte. Ausgelöst wurde sie durch den Antrag der SPD, die einen Bericht über die Folgen des ausfallenden Schulsports gefordert hatte. Der Landrat räumte ein, dass man den Pflichtunterricht im Schulsport „gerade so abdecken“ könne, während man Probleme habe, Sport als Wahlfach anzubieten.

Thomas Fischle, Sprecher der Schulleiter, schilderte die Situation drastischer. Für 600 bis 700 Schüler gebe es keinen Sport mehr, dabei sei in den Berufsfachschulen Sport ein versetzungsrelevantes Fach, könnte dadurch doch der Gesamtnotenschnitt verbessert werde. Das sei eine Benachteiligung. Darauf wiesen auch Schülervertretung und Elternbeiräte hin.

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