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Stimmungsvolles Adventssingen vor Neckartailfingens Rathaus

09.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Eine kleine Kerze“ – dieses Lied intonierten die Keltergeister und die Happy Tones am Sonntag zu Beginn des traditionellen Adventssingens vor dem Neckartailfinger Rathaus. Für Bürgermeister Gerhard Gertitschke, den Schirmherrn der Veranstaltung des Sängerbunds, der damit schon seit Langem die Weihnachtsaktion unserer Zeitung unterstützt, war dies ein schönes Symbol für das Licht der Hoffnung. Die gute Sache sei übrigens nicht nur wichtig, um Spenden zu sammeln: „Sie trägt auch dazu bei, über die eigene Situation nachzudenken und zu erkennen, wie gut es uns doch geht!“ Einmal mehr war es wundervoll zu erleben, wie sich alle Ensembles für Menschen in Not einsetzen: Die Kleinsten (rechts) legten sich unter der Leitung von Katja Sequenzia sowohl allein (mit der „Weihnachtslieder-Disco-Show“ und der „Weihnachtspolka“) als auch mit Unterstützung des von Joachim Schmid geleiteten Chor Vision („Auf allen Wegen“ wurde gemeinsam mit viel Innigkeit intoniert) mit Feuereifer ins Zeug. Eine romantische Atmosphäre zauberten auch der Chor Vision allein (mit „Jedes Jahr zur Weihnachtszeit“ und Christmas Lullaby“) wie auch die Young Generation mit Tania Schneider (mit „Entre le bœuf et l’âne gris“, „O little town of Bethlehem“ und „The Carol of the Drum“) in die Ortsmitte. Und den klangvollen Schlusspunkt setzte dann der Männerchor (links) mit seinem Dirigenten Joachim Schmid (der sich übrigens im nächsten Jahr über ein paar Mitstreiter mehr für das Licht der Hoffnung freuen würde) – bei „Gott gab uns Atem, damit wir leben“, Theodor Storms Weihnachtslied, „Hör in den Klang der Stille“ und „Herr, wir bitten, komm und segne uns“ wechselten sich die Tempi sehr schön ab. Auch das Publikum war aktiv – begleitet von der Bläsergruppe, die Marco Niebling auf den Nachmittag eingestimmt hatte, sang man „Tochter Zion“ und „Leise rieselt der Schnee“. Auch als der letzte Ton verklungen war lief man nicht gleich auseinander, sondern genoss Glühwein und Punsch und schwatzte noch gemütlich miteinander – sodass wieder ein stattlicher Erlös für unsere Aktion übrig geblieben sein dürfte. Allen Akteuren sagen wir herzlichen Dank für ihren Einsatz! jg

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