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Stauferkaiser Friedrich II. hält jetzt auch auf dem Hohenneuffen Hof

27.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Stauferkaiser Friedrich II. hat am Mittwoch Einzug gehalten in die Burg Hohenneuffen – zumindest in Form einer gut eineinhalb Meter großen Epoxidharzfigur. Der legendäre Herrscher hat allerdings zu Lebzeiten wahrscheinlich keinen Fuß in die damals erst wenige Jahre stehende Burg gesetzt. Zu Friedrichs Weggefährten und Vertrauten zählte indes lange Jahre Heinrich von Neuffen, der auf dem mittelalterlichen Hohenneuffen residiert hat. Das Stauferstandbild ist der Abguss einer aus einem Holzstamm geschnitzten Skulptur, die sich wiederum optisch an der Bronzestatue orientiert, die im italienischen Jesi, dem Geburtsort Friedrichs, an den Stauferkaiser erinnert. Diese Holzfigur wurde von den – wie sie sich nennen – Stauferfreunden Christian Siller, Rolf Baumann und Nikolaus Giljum gestaltet. Siller organisierte auf eigene Kosten die Aufstellung des in neutralem Weiß gehaltenen Standbilds im Hof der Burgruine. Als Sockel dient ein Achteck aus Travertin, das, so Siller, an die Form der berühmten Stauferburg Castel del Monte erinnern soll. Am Mittwochnachmittag wurde die Figur, die dort einen Stammplatz haben soll, aufgestellt. Stauferfreund Siller (Dritter von links) gab dazu einen knappen historischen Abriss der Ereignisse vor 800 Jahren, der Neuffener Bürgermeister Matthias Bäcker (links) entbot dem kaiserlichen Standbild einen Willkommensgruß. Die Jugendmusikschule Neuffen umrahmte die Zeremonie mit altertümlichen Tönen, eine mittelalterlich gewandete Abordnung des Freundeskreises der Schwabenritter steuerte dazu ebenso das passende optische Flair bei wie der Falkner Wolfgang Weller (Zweiter von links), der auf der Burg mit seinen Greifvögeln Stammgast ist. vh

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