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Starke Schultern tragen mehr

18.04.2015, Von Sabine Försterling — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maikundgebungen der Gewerkschaften stehen im Zeichen eines fairen Arbeitsmarkts

„Wir verharren nicht auf dem Erreichten, sondern schauen nach vorne“, sagte der DGB-Geschäftsführer der Region Nordwürttemberg, Bernhard Löffler, gestern im Vorfeld der diesjährigen Maikundgebungen.

Nachdem nach jahrelangem Kampf der Mindestlohn eingeführt wurde, stehe die diesjährige, traditionelle Maikundgebung im Zeichen eines fairen Arbeitsmarktes und einer pluralen Gesellschaft, in der die starken Schultern mehr tragen als die schwachen, so Löffler gestern.

Die Maikundgebungen haben eine lange Tradition und waren vor 125 Jahren aus Arbeiteraufständen in den USA hervorgegangen. Damals wurde dem DGB- Geschäftsführer der Region Nordwürttemberg Bernhard Löffler zufolge der Acht-Stunden-Tag gefordert. In den 60er Jahren lautete die Losung „Am Samstag gehört Vati mir“. „Nach fast zehn Jahren Kampf haben die Gewerkschaften nun den Mindestlohn durchgesetzt“, betonte Löffler beim Pressegespräch gestern. Nachdem die CSU nun kräftig dagegenschieße, gelte es, die Errungenschaft ohne Wenn und Aber zu verteidigen. Bereits bei der Einführung hätten nämlich die Gewerkschaften einige Kröten schlucken müssen. Endlich habe Baden-Württemberg auch ein Bildungszeitgesetz, aber dieses müsse auch für Betriebe mit unter zehn Beschäftigten gelten.


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