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Städtlesfest steht ganz im Zeichen des „Machtwechsels“

02.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vier Wochen früher als gewöhnlich feierten die Grötzinger am Wochenende ihr Städtlesfest. Mit Hitze und Donnerhall, Sturmböen und Unwetter hatten sie dabei zu kämpfen. Das gemütliche Zusammensein ließen sich die Aichtaler davon allerdings nicht vermiesen. Eigens wegen des Sennerpokals war der Termin für das traditionsreiche Grötzinger Städtlesfest vorverlegt worden. Damit war das bunte Treiben mit Krämer- und Künstlermarkt zugleich auf den Zeitpunkt für den Amtswechsel im Aichtaler Rathaus gerückt. Und damit hatte das Städtlesfest dieses Mal gleich zwei Schirmherren. Die Ehre der Eröffnung lag dabei bei Klaus Herzog. Quasi als letzte Amtshandlung gab er am Samstag den Startschuss für das fröhliche Fest in den Gässchen der Grötzinger Altstadt. Mit dem Rathausschlüssel wechselte die Schirmherrschaft am Sonntag in die Hände von Lorenz Kruß. Nicht fehlen durften die Freunde aus Frankreich, die mit einer großen Delegation nach Grötzingen kamen. Sie hatten nicht nur Gutes aus der Partnerstadt Ligny-en-Barrois im Gepäck, sondern auch für den scheidenden Bürgermeister Klaus Herzog eine Ehrenurkunde in Anerkennung seiner Leistungen für die Freundschaft unter den beiden Städten. Gemeinsam verbrachten die Grötzinger mit ihren Gästen viele schöne Stunden beim Städtlesfest. Daran änderten weder die drückende Hitze am Samstagnachmittag etwas noch das kräftige Unwetter, das am Samstagabend über dem Aichtal niederging. „Die Leute haben sich in die trockenen Ecken zurückgezogen“, berichtete einer der Helfer. Mit Körpereinsatz hinderten sie gar die leichten Zelte daran, von den Sturmböen mitgerissen zu werden. Regenschauer beeinträchtigten auch das Markttreiben beim Städtlesfest am Sonntag nur wenig. Ob an den Ständen des Krämermarktes oder in der Spielecke am Helenenheim sowie vor der zentralen Bühne, wo zum Festausklang „Die Drei“ mit dem frischgebackenen Rentner Klaus Herzog spielten – die Grötzinger ließen sich beim Städtlesfest am vergangenen Wochenende nicht die Feier-Laune verregnen. Text und Fotos: Nicole Mohn

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