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Staatssekretärin besichtigt Erweiterungsbau des Bäckerhauses Veit

14.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rund drei Millionen Euro hat das Bempflinger Bäckerhaus Veit in seinen Erweiterungsbau investiert, der vor Kurzem in Betrieb genommen wurde. Am Montagnachmittag hatte das von Erdmute Veit-Murray und Michael Krug geführte Unternehmen zu einer offiziellen Begehung eingeladen, an der unter anderem die Staatssekretärin im Ernährungsministerium, Friedlinde Gurr-Hirsch, Bürgermeister Bernd Welser und weitere geladene Gäste teilnahmen. Veit wolle auch in einem sich sehr rasch ändernden Markt weiterhin auf handwerkliche Produktion und Rohstoffe aus der Region setzen, sagte Veit-Murray: „Wir haben erweitert, damit die handwerkliche Herstellung aufrechterhalten werden kann.“ Die neuen Räume mit 1400 Quadratmetern werden unter anderem für einen Sauerteigreiferaum, erweiterte Kühlkapazitäten, neue Mehlsilos sowie als Platz zum Brezelschlingen und Plunderherstellen genutzt. Neue Sozialräume für die Backstubenmitarbeiter und Verwaltungsräume wurden eingerichtet. Auf Regionalität und Ökologie habe man auch beim Bau Wert gelegt, betonte Veit-Murray. So erfolgt zum Beispiel die Beheizung der Räume und die Warmwassererzeugung über Wärmetauscher aus der Abwärme der Kühlanlagen. Staatssekretärin Gurr-Hirsch, deren Bruder selbst Bäcker ist, lobte das regionale Konzept des Bempflinger Traditionsunternehmens: „Die Menschen sind dafür wieder offener als noch vor ein paar Jahren.“ Auch die Philosophie im Umgang mit den Mitarbeitern sei beeindruckend, sagte sie. „Das Backgewerbe hat Zukunft, wenn es handwerkliche Tradition mit moderner Betriebsführung und neuen Marketingideen verknüpft“, so Gurr-Hirsch. Das Bild zeigt die Staatssekretärin beim Rundgang mit Produktionsleiter Norbert Wiese (links). rik/Foto: Holzwarth

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