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Soll für die Kerosin-Pipeline enteignet werden?

20.08.2015, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die für den Wahlkreis zuständigen Abgeordneten sagen, was sie von dem Projekt halten und ob die Landespolitik eingreifen soll

MdL Karl Zimmermann, CDU Fotos: NZ-Archiv

UNTERENSINGEN. Ohne die Zustimmung der Unterensinger kann die Flughafen-GmbH keine Kerosin-Pipeline bauen und der Treibstoff müsste weiter in Tausenden Gefahrguttransporten über die Autobahn gefahren werden, so signalisierten die Flughafenbetreiber der Gemeinde in den Vorgesprächen.

MdL Andreas Schwarz, Grüne

Kurz vor der Sommerpause, am 20. Juli, stimmte der Unterensinger Gemeinderat, denkbar knapp mit sieben zu acht Stimmen, gegen die Pipeline, auch wenn niemand deren wirtschaftlichen, sicherheitstechnischen und ökologischen Vorteile bezweifelt. Damit ist Unterensingen die einzige betroffene Gemeinde, die die Pipeline ablehnt. Dieses „Nein“ fließt als Stellungnahme in das derzeit beim Regierungspräsidium Stuttgart laufende Raumordnungsverfahren ein. Da es sich um ein privatwirtschaftliches Vorhaben handelt, seien anders als beim Bau einer Autobahn oder einer Bahntrasse keine Enteignungen möglich, so die Auskunft des Regierungspräsidiums.

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