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Smileys gegen Temposünder

22.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kohlberg möchte mit Speed-Displays für mehr Sicherheit sorgen

Kohlberg setzt auf Speed-Displays. Foto: pm

KOHLBERG (pm). Die Gemeinde Kohlberg möchte mehr Sicherheit für Schüler schaffen. „Dieses Thema ist im Rahmen des Lärmaktionsplanes mehrfach an uns herangetragen worden und wir haben uns beraten lassen“, so Bürgermeister Rainer Taigel: „Die Fachleute empfehlen für nachhaltige Wirkungen die sogenannten Speed-Displays.“ Die Smileys, die am Straßenrand angebracht werden, lachen wenn man angepasst fährt, oder schauen traurig, wenn man zu schnell fährt. „Anstatt mit Bußgeldern wird dabei versucht, über positive Signale das Verhalten zu verändern“, so Taigel. Gerade an neuralgischen Punkten wie Schulwegen oder an Kindergärten können die Anzeigen flexibel eingesetzt werden, wie es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Kohlberg heißt. Die Geräte erlauben außerdem eine anonyme Erfassung und Auswertung der Verkehrsströme, der Fahrzeuge und der gemessenen Geschwindigkeiten. Die ersten Spenden für die Speed-Smileys sind bereits zugesagt worden, freut sich Taigel: „Weil dafür keine Mittel im kommunalen Haushalt eingeplant sind, hat uns das inspiriert, die Spendenaktion ,Spende für den Smiley‘ ins Leben zu rufen.“ Taigel hofft so, einen großen Teil der Anschaffungskosten bis zum Schuljahresbeginn zusammenzubekommen.

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