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"Sie haben sich vom Acker gemacht"

04.05.2005, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sonderausstellung „Ackerwildkräuter“ im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb

LENNINGEN (pm). „Jeder sieht gern einen Acker mit Mohnblüten.“ Die Prägung des Landschaftsbilds ist für Prof. Dr. rer. nat. Konrad Reidl vom Institut für Angewandte Forschung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen nur eine von vielen Funktionen von Ackerflächen, auf denen Wildkräuter wachsen. Bei seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung „Ackerwildkräuter - Leben zwischen Saat und Ernte“ im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb verwies er auch auf deren ökologische Bedeutung durch die Vielfalt der Arten, als Lebensraum für Tiere und Nahrungsgrundlage für Insekten.

Doch Getreidefelder mit rotem Klatschmohn und blauen Kornblumen sind selten geworden. Klatschmohn und Kornblumen sind, ebenso wie viele andere Ackerwildkräuter auch, zahlenmäßig stark zurückgegangen, und manche dieser landläufig als „Unkraut“ bezeichneten Kräuter sind gar gefährdet. Ursachen sind die Intensivierung der Landwirtschaft, die Düngung und Kalkung, der Einsatz von Herbiziden und die Veränderungen in der Fruchtfolge.


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