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Seniorenwohnanlage erhitzt weiter die Gemüter

25.01.2006, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensinger Bürger kritisieren Vorgehensweise der Gemeindeverwaltung bei geplanter Anlage – Geld für B 313 freigegeben

UNTERENSINGEN. Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Bürgermeister Sieghart Friz am Montag die erste öffentliche Gemeinderatssitzung des neuen Jahres. Der erste Punkt der Tagesordnung, der den Bürgerfragen gewidmet war, sorgte sogleich für lebhafte Diskussionen, denn es ging einmal mehr um die in Unterensingen geplante Altenwohnanlage.

Die zahlreich erschienenen Bürger bedauerten, bislang von der Gemeinde keine schriftliche Stellungnahme bezüglich ihrer auf der Informationsveranstaltung Anfang November vergangenen Jahres geäußerten Bedenken gegen den Bau erhalten zu haben. Auf die Belange und Fragen der Anwohner sei nicht eingegangen worden und auch der von einem beauftragten Rechtsanwalt verfasste Brief an die Gemeindeverwaltung sei wohl untergegangen.

Bürgermeister Friz versicherte, die Bedenken der Anwohner würden ernst genommen, was bereits an der Dauer der Informationsveranstaltung erkennbar gewesen sei. Er zeigte sich jederzeit bereit zu Gesprächen, sollten diese notwendig sein.


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