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Schwarzwald und Vogesen

07.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gewerkschafts-Senioren genossen schöne Landschaften

NÜRTINGEN (pm). Das Ziel der diesjährigen Mehrtagesreise der DGB-IGM-Senioren Nürtingen waren vor Kurzem der südliche Schwarzwald, die Vogesen und das Elsass. Bei herrlichem Sonnenschein konnte jeder den Titisee auf eigene Faust erkunden, bevor es weiterging durch das Höllental, über Kirchzarten nach Freiburg.

Am nächsten Tag ging es ins Elsass. Das erste Ziel war das malerische Städtchen Colmar, wo sich zahlreiche mittelalterliche Bürgerhäuser befinden. Nicht verpassen sollte man eine Besichtigung des Martinsmünsters. Ebenso sehenswert ist das romantische „Klein-Venedig“.

Weiter ging es nach Kaysersberg, dem romantischsten Ort des Elsass. Die Gassen der Altstadt sind adrett gepflastert und verkehrsberuhigt. Von Kaysersberg ging es weiter durch das malerische Münstertal zum Grand Ballon. Er ist mit 1424 Metern Höhe der höchste Berg der Vogesen. Weiter ging es zum Hartmannswillerkopf, der im Ersten Weltkrieg stark umkämpft war, wovon noch heute Schützengräben und eine Gedenkstätte zeugen.

Am dritten Tag der Reise ging die Fahrt in den südwestlichen Schwarzwald. Die Stadt Staufen war der erste Halt, die Stadt des „Dr. Faustus“, dessen Leben die Grundlage vieler Literatur- und Kunstwerke wurde. Unübersehbar sind aber auch die Beschädigungen in der Stadt, hervorgerufen durch Erdbohrungen. Über St. Blasien ging die Fahrt zurück.

Heimreise war am vierten Tag angesagt. Über Lahr ging es zunächst nach Freudenstadt, bekannt für den größten Marktplatz Deutschlands, der rundherum unter Arkaden begehbar ist. Dem Baumeister Heinrich Schickhardt ist der Grundriss der Stadt zu verdanken. Ein gemeinsames Essen rundete den gelungenen Ausflug ab.

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