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Schulsozialarbeit für Grundschule

13.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberger Grundschule erhält 30-Prozent-Stelle

GRAFENBERG (der). Der Wunsch des Grafenberger Lehrerteams nach Einrichtung einer Schulsozialarbeit ist nun in Erfüllung gegangen. Michael Egerter, der in Gammertingen bereits diese Aufgabe hat, steht zu 30 Prozent seiner Arbeitszeit für Probleme an der Grafenberger Grundschule zur Verfügung und stellte sich am Dienstag dem Gemeinderat vor.

Der 38-jährige Sozialpädagoge aus Trochtelfingen möchte allerdings nicht erst in Problemfällen aktiv werden müssen, sondern vorbeugend tätig sein. Er nannte Mobbing als Beispiel, das er durch informelle Gespräche vermeiden möchte. Darum werde er nicht nur in der Sprechstunde zur Verfügung stehen, sondern direkte Kontakte knüpfen über Angebote wie beispielsweise Laubsägearbeiten mit den Schülern.

Das rief allerdings bei Skeptikern, die gegen die Einrichtung generell sind an der vergleichsweise kleinen Grundschule, Fragen hervor. „Ich bin erstaunt. Ist das nicht Aufgabe der Lehrer? Das ist doch nicht Aufgabe der Schulsozialarbeit?“, so Rudolf Rampf. Thomas Vorwerk hat ebenfalls Zweifel, „ob Bastelstunden zur Schulsozialarbeit gehören.“

Dazu erklärte Egerter, dass es darum ginge, Beziehungen und Vertrauen aufzubauen, um Probleme bereits im Entstehen zu erkennen. So könne er sie besser in ihrem Umfeld und Verhalten kennenlernen.

Regelmäßig anwesend ist der Schulsozialarbeiter in der Grundschule Grafenberg dienstags von 8.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr.

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