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Schonwald am Hohenneuffen

24.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einzigartige Flora und Fauna im Biosphärengebiet wird künftig stärker geschützt

Das Regierungspräsidium Tübingen hat als zuständige Forstbehörde die Schutzgebietsverordnung zum neu abgegrenzten Schonwald „Hohenneuffen“ im Bereich der Burgruine Hohen Neuffen erlassen.

NEUFFEN (pm). „Die Waldmeister-Buchenwälder, Orchideen-Buchenwälder und Schluchtwälder sowie die seltenen Tierarten wie beispielsweise die Spanische Flagge oder der Alpenbock im Schonwald ‚Hohenneuffen‘ tragen zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Europa bei. Die Ausweisung als Schonwald sichert den Schutz dieser Vorkommen,“ sagte der Tübinger Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt.

Mit der Neuausweisung wurde die Gebietsabgrenzung des bereits seit 2004 bestehenden, zunächst 91 Hektar umfassenden Schonwaldes „Hohenneuffen“ an die Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb angepasst. Die Neuausweisung wurde notwendig, weil im Zuge der Ausweisung des Biosphärengebiets Teile des Schonwaldes (rund 29 Hektar) in die Kernzone des Biosphärengebiets aufgenommen worden waren. Die betreffenden Flächen sind seitdem – frei von menschlichen Eingriffen – ihrer eigendynamischen Entwicklung überlassen und fallen daher nicht mehr in die Schutzgebietskategorie „Schonwald“.

In der neuen Abgrenzung umfasst der Schonwald „Hohenneuffen“ nun 63 Hektar. Er setzt sich aus 59 Hektar Staatswald und vier Hektar Stadtwald Neuffen zusammen.

Schutzzweck des Schonwaldes „Hohenneuffen“ ist die Erhaltung naturnaher und standorttypischer Laubwaldgesellschaften, insbesondere Buchen- und Steppenheidewälder. Außerdem sollen durch gezielte Schutzmaßnahmen wichtige Lebensräume und Lebensstätten im Sinne der FFH- und Vogelschutzrichtlinie aktiv gefördert werden.

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