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Schneller zur Hilfe kommen

02.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Malteser brauchen neues Schnelleinsatzfahrzeug

NÜRTINGEN (jg). Man sollte die Katastrophe von Winnenden und Wendlingen nicht dazu benutzen, alles Mögliche zu belegen. Aber eins stimmt dann doch: Die furchtbaren Ereignisse um den Amoklauf zeigen, wie schnell es völlig unvermutet wichtig werden kann, schnell mit möglichst vielen Hilfskräften vor Ort sein zu können, um Menschen in ihrem Kampf ums Überleben zur Seite zu stehen. Erfreulicherweise haben die Nürtinger Malteser eine Menge (nicht zuletzt junger) ehrenamtlicher Helfer, die ihre Freizeit opfern, um ihren Mitmenschen bei Unfällen oder Katastrophen zur Seite zu stehen. Im Moment besteht aber zugleich ein großes Dilemma: Die Transportkapazität ist nicht groß genug, um alle gleichzeitig zum Einsatzort zu bekommen. Dort aber kommt es auf jede Minute an. Daher hat das Organisationsteam von „Licht der Hoffnung“ den Antrag der Malteser auch befürwortet, für ein neues Schnelleinsatzfahrzeug, das auch noch mit viel Eigenleistung für die Bedürfnisse der Hilfsorganisation ausgestattet werden soll, einen Zuschuss zu gewähren. Es ist übrigens nicht so, dass dieses Auto dann nutzlos herumsteht, wenn der Ernstfall nicht eingetreten ist. Die restliche Zeit wird es für die Jugendgruppe verwendet, die ja eine fundierte Ausbildung benötigt, will sie ausreichend präpariert für die Erste Hilfe sein. Im Grunde hilft dieses neue Fahrzeug also doppelt: im akuten Notfall und auch langfristig.

Stichwort für gezielte Hilfe: „Malteser“

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