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Schneckensuppe vom Aussterben bedroht

14.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schneckensuppe vom Aussterben bedroht

Albschneckensuppe, Schwarzer Brei aus Musmehl, Filder-Spitzkraut – all das sind nach Meinung des Vereins „Slow Food“ vom Aussterben bedrohte kulinarische Spezialitäten. Deswegen wurde das Beurener Freilichtmuseum am Sonntag zum dritten Mal in eine „Arche des Geschmacks“ verwandelt. Regionale Erzeuger boten interessierten Feinschmeckern von 11 bis 17 Uhr ihre Gerichte zum Probieren an. Über die Züchtung der Albschnecke oder die traditionelle Herstellung des Schwarzen Breis wurde in Führungen über das Museumsgelände berichtet. Besonders Hungrige konnten sich an einzelnen Arche-Gerichten im Restaurant satt essen. „Rund 25 Produkte stehen auf unserer Liste der vom Aussterben bedrohten Lebensmittel“, so Roman Lenz, Vorsitzender von „Slow Food“ Stuttgart. „Zehn davon wurden hier im Schafstall des Freilichtmuseums angeboten.“ Rund 1500 Besucher wurden erwartet, die Gerichte zu verkosten, deren pflanzliche wie tierische Zutaten an die heimische Umgebung – beispielsweise der Schwäbischen Alb – angepasst seien und gerade deswegen einen besonders guten Geschmack hätten. amm


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