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Schärferes Jugendstrafrecht unnötig

03.07.2008, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leichter Anstieg von Delikten im Landkreis – Armut und Bildungsmangel ursächlich für Jugendkriminalität

In Baden-Württemberg steigt die Zahl der Straftaten, die von Jugendlichen begangen werden, an. Geringfügig nur, wie die Statistik des Landeskriminalamtes belegt. Doch die Rohheits- und Gewaltdelikte, also vor allem Raub, räuberische Erpressung und Körperverletzung, nehmen zu. Auch im Landkreis Esslingen. Die Jugendgerichtshelfer halten dennoch eine Verschärfung des Strafrechts für nicht notwendig. Allerdings fordern sie, dass die Möglichkeiten des derzeitigen Jugendstrafrechts ausgeschöpft werden sollen.

Die Bilder des Rentners, der im Dezember in einer Münchener U-Bahn-Station von zwei Jugendlichen grausam zusammengeschlagen wird, sind vielen Menschen noch frisch im Gedächtnis. Auch deswegen, weil die Tat anschließend im hessischen Landtagswahlkampf für eine Diskussion um eine Verschärfung des Jugendstrafrechts herhalten musste. Doch: „Eine rechtliche Verschärfung zu verlangen, ist eine billige Aussage“, sagte Landrat Heinz Eininger in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Kreises. Eine schnellere Entscheidung der Gerichte ist seiner Meinung nach wesentlich effektiver.


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