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Sachlich abwägen

09.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

August Fischer jun., Nürtingen. Die Diskussion um die Bebauung des Gewerbegebiets Großer Forst wird aktuell leider immer unsachlicher geführt. Es leuchtet ein, dass Bürger, die von diesem Projekt stärker betroffen sind als andere, in erster Linie eventuelle Nachteile für sich sehen. Die anderen wiederum sehen eher Vorteile für viele. Wie also muss in einer Demokratie entschieden werden? Durch das Sankt-Florians-Prinzip: Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andere an! oder durch objektives Abwägen der einzelnen Interessenlagen, der Vor- und der Nachteile für die Bürger Nürtingens gegeneinander?

Man wirft der Stadt Nürtingen und hier insbesondere Oberbürgermeister Heirich vor, beim Projekt Großer Forst nicht mit offenen Karten zu spielen, gar die Unwahrheit zu sagen. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann heraus, dass der Oberbürgermeister eine Frage, ob sich die Firma X im Großen Forst niederlassen wolle, klar, eindeutig und korrekt mit Nein beantwortet hat. Was der Beschwerdeführer jedoch als Lügemoniert, ist, dass ihn der Oberbürgermeister nicht über alle Vorgespräche mit potentiellen Interessenten informiert hat. Aber muss das ein Oberbürgermeister wirklich? Oder sollte er sinnvollerweise über Dinge informieren, die spruchreif sind und somit Stadträten und Bürgerschaft zur Entscheidungsfindung zugänglich gemacht werden können?


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