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Rottenburg besucht

17.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Ein Halbtagsausflug des VdK-Ortsverbands Bempflingen-Neckartenzlingen führte kürzlich nach Rottenburg am Neckar mit anschließender Einkehr in der urigen Wirtschaft „Krabba-Nescht“ in Holzbronn. Rottenburg, idyllisch am Neckar gelegen, kann mit seinen 17 Teilorten auf eine lange historische Entwicklung zurückblicken und zählt zu den ältesten Siedlungsplätzen in Baden-Württemberg. Bei einer Stadtführung erfuhren die über 100 Teilnehmer, dass bereits vor Entstehen der mittelalterlichen Stadt im 13. Jahrhundert bedeutende Siedlungen in jungsteinzeitlicher, keltischer, römischer und frühmittelalterlicher Zeit existierten. Laut einer zeitgenössischen Chronik ließ Graf Albert II. ab 1280 die „neue Stadt (nova civitas) bei Rotenburg“ mit Mauern und Neubauten anlegen. Rottenburg, das in früheren Zeiten dem Bistum Konstanz angehörte, wurde 1821 eigenes Bistum und so auch Bischofssitz. Aber erst 1828 wurde mit Johann Baptist von Keppler der erste Bischof inthronisiert. 1855/56 wurde die evangelische Kirche mit der Auflage erbaut, dass der Turm der Kirche nicht höher als der Turm der daneben stehenden katholischen Pfarrkirche St. Moriz sein dürfe. Heute zählt Rottenburg rund 42 000 Einwohner.

Auch die Marien-Wallfahrtskirche im Weggental, eine ab 1682 nach den Plänen Vorarlberger Baumeister erbaute prächtige Barockkirche, die im Jahr 1695 eingeweiht wurde, stand zur Besichtigung an. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit ist dort das „Weggetaler Kripple“ in vier Szenen aufgebaut.

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