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Rat stimmt gegen Energie-Gesellschaft

25.10.2014, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bempflinger Gemeinderat lehnt NEV-Vorhaben ab

BEMPFLINGEN. Bei der Vorberatung zur Verbandsversammlung des Neckarelektrizitätsverbandes (NEV) am 7. November hat der Gemeinderat einstimmig Bürgermeister Bernd Welser beauftragt, gegen die Gründung einer „Erneuerbare-Energien-Gesellschaft“ zu stimmen und damit auch gegen eine entsprechende Beteiligung der Gemeinde Bempflingen.

Mit „Ja“ darf er für den Jahresabschluss 2013 und die Ausschüttung der Hälfte des Überschusses an die Mitglieder stimmen. Die Gemeinde hat drei von circa 4220 Stimmen und erhielte bei der Ausschüttung etwa 2000 Euro.

Das Gremium ist sich einig, dass man die Gründung einer solchen Gesellschaft, wie sie vom NEV-Verwaltungsrat empfohlen wird, verbunden mit dem Erwerb von Anteilen an einem Windkraft-Portfolio, nicht unterstützen solle. Entsprechend werde sich die Gemeinde auch nicht mit einer Investition daran beteiligen.

„Aus Sicht der Verwaltung erscheint dieses Konstrukt der Aufsplittung und Zwischenschaltung von drei Bündelgesellschaften mit je sechs Anteilen ohne echtes Eigentum an den physischen Anlagen fraglich“, heißt es in der Begründung für den Bempflinger Beschlussvorschlag seitens der Verwaltung. Zwar könne durch eine direkte Beteiligung eine höhere Rendite erzielt werden, aber dementsprechend sei auch das Risiko höher.

Das sahen auch die Gemeinderäte so. „Der NEV ist zu sehr auf die EnBW zugeschnitten. Wenn, dann mit der FairEnergie“, nannte Eva Voss ein weiteres Argument gegen das NEV-Vorhaben.

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