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Polizei warnt: „Betrunken zu fahren lohnt sich nicht“

16.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Kampf gegen Alkohol oder Drogen am Steuer setzt die Polizei verstärkt auf Kontrollen. So wurden am Donnerstag in Köngen beim Kreisverkehr in der Plochinger Straße und in Nürtingen in der Neuffener Straße Kontrollstellen eingerichtet, um den Verkehr in beide Fahrtrichtungen zu überprüfen. Unterstützt wurden die Beamten des Polizeireviers Nürtingen dabei von einer Gruppe der Bereitschaftpolizei. Unter den 100 kontrollierten Personen war ein 47-jähriger VW-Lenker, welcher in Köngen mit 0,6 Promille am Steuer erwischt wurde. Sein Führerschein wurde einbehalten, und ihn erwartet neben einen Monat Fahrverbot auch ein saftiges Bußgeld. „Für uns ist jede Kontrolle ein Erfolg, denn wir wollen präventiv vorgehen“, erklärt Michael Schaal von der Polizeidirektion Esslingen. Vor allem bei den jüngeren Fahrern ist die Furcht vor einer Kontrolle meist größer als die Angst, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss in einen Unfall verwickelt zu werden. „Die Leute reagieren aber inzwischen auf die Kontrollen und achten darauf, dass der Fahrer nichts getrunken hat“, so Schaal weiter, „denn mit Kontrollen muss man zu jeder Tageszeit rechnen“. Betrunken fahren lohne sich daher nicht. Autofahrer, die in eine Polizeikontrolle geraten, sollten ruhig bleiben und den Anweisungen der Beamten folgen, rät die Polizei. Dass man aufgeregt ist, sei normal, erklärt einer der Polizisten: „Man sollte aber auf hektische Bewegungen verzichten und vor allem daran denken, trotz Aufregung die Handbremse anzuziehen.“ Text und Bild: Jüptner

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