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„Patienten-Screening macht sich bezahlt“

12.11.2011, Von Fragen Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nachrichten über Todesfälle nach Infektionen mit resistenten Krankheitserregern erschrecken die Menschen. Erst kürzlich starben in einem Krankenhaus in Bremen Frühchen an Klebsiella-Bakterien, die in der Regel zum ganz normalen Bakterienbestand der Darmflora gehören. Welche Empfehlungen können Sie geben, damit in Krankenhäusern Infektionen mit resistenten Bakterien vermieden werden können?

Es gibt die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de), die in einem erst im Juli verabschiedeten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes mündeten. Es verpflichtet Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen, die derzeit bekannten Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen durch resistente Erreger auszuführen. Auch eine bessere Kontrolle des Antibiotika-Verbrauchs beinhaltet das Gesetz. Risikogruppen wie die Patienten einer Intensivstation oder zu früh geborene Säuglinge sind natürlich besonders häufig durch Infektionskrankheiten bedroht. Wenn Kliniken Hinweise darauf haben, dass ein neu eingelieferter Patient multiresistente Keime in sich trägt, wird er isoliert und durch eine geeignete Behandlung von dieser Kontamination befreit.

Fehlt es am Bewusstsein, die vorhandenen Regeln auch umzusetzen?


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