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Ohne Grauzonen reisen

13.09.2011, Von Sabrina Erben — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Menschen mit Behinderung brauchen im Nahverkehr bundesweit keinen Fahrschein mehr

Erfreuliche Nachricht für ungefähr 1,4 Millionen bahnreisende Menschen mit Behinderung: Seit heute fällt die sogenannte 50-Kilometer-Regelung weg. Das heißt, Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis können kostenlos alle Züge des Nahverkehrs bundesweit ohne zusätzlichen Fahrschein nutzen.

ESSLINGEN. „Es macht das Reisen für Menschen mit Behinderung einfacher“, sagt Ulrike Weißinger vom Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart über die neue Regelung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Deutschen Bahn. In den bundesweiten Tarifverbünden fahren Menschen mit Behinderung, die einen grün-orangenen Schwerbehindertenausweis mit Beiblatt und gültiger Wertmarke besitzen, schon immer ohne Fahrschein. „Problematisch waren die Grauzonen. Also die Gebiete, in denen es keinen Tarifverbund gibt“, sagt Weißinger. In diesen Grauzonen mussten bisher auch Menschen mit Schwerbehindertenausweis ein Fahrticket lösen. Bei längeren Reisen mussten sie ein Streckenverzeichnis dabei haben, auf dem die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten vermerkt waren. „Kommt jemand aus Würzburg, kennt er das Streckennetz von Stuttgart ja nicht“, erklärt Weißinger.


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