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Notfallrucksäcke für Helfer vor Ort

13.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Sanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter der Feuerwehr Neckartailfingen überbrücken bei medizinischen Notfällen die teils längeren Anfahrtszeiten der Notärzte und des Rettungsdienstes. Aufgrund der geografischen Lage im Neckartal kann es durchaus vorkommen, dass der Rettungsdienst erst nach 15 bis 20 Minuten vor Ort ist. Die First Responder (auch Helfer vor Ort genannt) werden zeitgleich über die Notrufnummer 112 informiert und sind dann schnell zur Stelle. „Wir machen alles ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung, ein Großteil unserer Ausrüstung ist privat finanziert“, erklärt Andreas Thumm, Kommandant der Neckartailfinger Feuerwehr. Groß war daher bei den Feuerwehrleuten die Freude, als sie die Nachricht aus der Konzernzentrale der Daimler AG erhielten, dass das Unternehmen und die Belegschaft mit der Aktion „Pro-Cent“ der Feuerwehr Neckartailfingen neun Notfallrucksäcke im Wert von 4200 Euro finanzieren. „Pro-Cent“ ist eine Initiative des Daimler-Gesamtbetriebsrats, bei der Mitarbeiter des Unternehmens freiwillig die Cent-Beträge ihres Monatslohns für gemeinnützige Projekte spenden. Daimler verdoppelt die Summe. Derzeit sind zehn Männer und Frauen als First Responder in Neckartailfingen aktiv. pm

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