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„Nicht nach Pfeife der Konzerne tanzen“

17.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Findeisen, Schlaitdorf. Zum Artikel „Kabinett will Fracking erproben“ vom 2. April. Es ist lobenswert, dass sich diese Zeitung des Themas annimmt. Energiekonzerne wie Exxon, Wintershall, RWE Dea und BNK Petroleum haben (wie einst die Goldsucher in Kalifornien) ihre „Claims“ bereits abgesteckt, um „unkonventionelles“ Erdgas zu fördern.

Diese Gasvorkommen – Schiefergas, Kohleflözgas und Tight Gas – sind im Gegensatz zu konventionellem Erdgas im Gestein eingeschlossen. Beim „unkonventionellen“ Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, (giftigen?) Chemikalien und Quarzsand mit hohem Druck in Schiefergestein eingepresst. Das Erdgas entweicht in quergelegte Rohre und wird zur Energiegewinnung eingesetzt. Niemand scheint es zu interessieren, was danach mit den betroffenen Böden passiert.

Ist eine Vergiftung des Grundwassers zu befürchten? Große Gebiete in Nordrhein-Westfalen haben heute schon ihre liebe Not mit der Reinigung von verunreinigtem Grubenwasser aus stillgelegten Kohlebergwerken. Nicht umsonst wird hier von „Ewigkeitslasten“ gesprochen, weil keine Aussicht besteht, dass der Zustrom von verunreinigtem Grubenwasser in das Grundwasser aufhört. Vermutlich werden bis zum „Sankt-Nimmerleins-Tag“ kostspielige Pumpen mit hohem Wartungsbedarf benötigt.


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