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Neue Heimat für die Helfer vom THW Kirchheim

14.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die im Jahr 2004 erstmals angedachte Erweiterung für den THW Kirchheim ist gebaut. Vier neue Lkw-Garagen sind entstanden, es gibt einen größeren Lehrsaal, neue Büroräume und Umkleiden. Die Jugendgruppe, zu der 30 Nachwuchskräfte zählen, erhielt auf einigen der 300 Quadratmeter einen eigenen Raum. Im Obergeschoss über den neuen Garagen blieb etwas Platz übrig, der die Baurichtlinien überstieg. So entstand eine überdachte Dachterrasse. Das THW ist eine Katastrophenschutzeinrichtung des Bundes, dieser investierte in die Erweiterung rund 600 000 Euro. Die rund 60 THW-Aktiven erbrachten sehr viele Eigenleistungen. „Es war der richtige Zeitpunkt, es war eine Notwendigkeit“, würdigte Kirchheims Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker den Bau. „Das THW hat sich ausgerichtet für die Zukunft.“ Mit der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz, die gleich nebenan untergebracht sind, sei das THW eng verbunden. Andreas Baumann, Ortsbeauftragter des THW, blickte in die rund einjährige Bauzeit zurück, beschrieb den Umzug ins Übergangsquartier als „Gewaltaktion in wenigen Tagen“. Ihre neue Werkstatt erleichtert den THW-Aktiven die Arbeit. Dem Geländewagen, den sie in Eigenarbeit komplett zerlegt und neu aufgebaut haben, ist sein früherer Uno-Einsatz nicht mehr anzusehen. Auch der Gerätekraftwagen III, dank dessen Schmutzwasserpumpen schon viele Keller trocken wurden, wurde von der örtlichen Helfervereinigung aufgebaut und finanziert. Der GKW I ist eine fahrende Werkstatt, GKW II bringt Geräte für schwere Bergungen mit. Das THW Kirchheim hat manche Ausrüstung, die die Feuerwehr nicht hat, und wird bei weitem nicht nur vor Ort gebraucht. pdi

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