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„Natürlich ist die Nationalelf ein Traum“

01.07.2010, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WM-Tisch: Dominic Maroh aus Altenriet, Innenverteidiger beim 1. FC Nürnberg, ist ein Fußballer mit Köpfchen

Eigentlich hätte er selbst mit dabei sein können in Südafrika. Drei Spiele wären drin gewesen: gegen Algerien, die USA und England. Im Team Sloweniens, denn für dessen U 18 war Dominic Maroh schon aufgelaufen. Doch der Altenrieter hatte sich schon frühzeitig festgelegt: wenn schon Nationalelf, dann Deutschland. Vorgestern war er am WM-Tisch im Schlachthof.

NÜRTINGEN. „Stimmt, ich wäre wohl dabei gewesen“, erzählt der Innenverteidiger des 1. FC Nürnberg im Gespräch mit Lesern und Zeitungsleuten kurz vor dem iberischen Nachbarschaftsduell zwischen Spanien und Portugal. Kein bisschen Bitterkeit erfüllt den 23-Jährigen, wenn er in Richtung Südafrika blickt: „Ich bereue meine Entscheidung nicht. Und ich habe mich gefreut, dass die Jungs aus Slowenien ein so gutes Turnier gespielt haben.“

Aber man spürt auch. Seine Heimat liegt nicht an den Karawanken. Sondern am Neckar. Im Kreiskrankenhaus Nürtingen erblickte er das Licht der Welt, am Neckartenzlinger Gymnasium machte er das Abi. Dann musste er sich entscheiden: Fußball oder Studium. Aber da lief es in der Jugend und später der Regionalliga-Mannschaft des SSV Reutlingen schon so gut, dass das im Grunde keine Frage mehr war.


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