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Narren übernehmen das Regiment im Rathaus

24.02.2006, Von Andreas Ehrfeld — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Waddabolla Weib’r und weitere Gruppen sorgten für Stimmung in Frickenhausen – Verwaltungsspitze muss in Hindernisparcours

FRICKENHAUSEN. Seit gestern haben in der Tälesgemeinde wieder die Narren das Regiment übernommen. Zwar kamen wegen des tristen Wetters deutlich weniger Besucher als in den Jahren zuvor auf den Rathausplatz, aber die Anwesenden dürften ihr Kommen trotzdem nicht bereut haben.

Um kurz nach elf Uhr eröffneten die Guggamusiker der Hexabusters Wolfschlugen in ihren neuen, schwarz-orangenen Kostümen mit einigen bekannten Hits den „schmotziga Dorschdich“.

Kurz darauf erschienen die Waddabolla Weib’r aus Tischardt auf dem Balkon des Rathauses. In ihrem Schlepptau Bürgermeister Bernd Kuhn, der sich dem Publikum im Scheichkostüm als „Ali Ben Kuhn“ vorstellte. Der Ortsbaumeister sei bei Bauarbeiten auf eine Ölquelle gestoßen, wodurch Frickenhausen seine Schulden los sei, erklärte er.

Die Waddabolla Weib’r und Link-Michel trauten den Worten des Bürgermeisters allerdings nicht so recht. Sie prangerten an, dass das Rathaus auf Kosten der Steuerzahler teuer saniert werde. Schlechte Politik liege aber nicht am Gebäude, hieß es mit einem Augenzwinkern in Richtung des Bürgermeisters.


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