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Nachhaltig schenken

23.12.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In unserer schnelllebigen Konsumwelt stellt sich mir immer mehr die Frage nach dem sinnvollen Schenken. Ich mag schon lange keine Geschenke mehr, die nach dem Fest bloß herumstehen, weil ich schon gar nicht mehr weiß, wohin mit den Dingen. Klar, es sind oft sehr nette und gefällige Sachen, aber ich brauche sie nicht wirklich.

Pastorin Dorothea Lautenschläger, Evangelisch-methodistische Kirche

So versuche ich es umgekehrt mit nachhaltigen Geschenken. Eine Einladung zum Frühstück im Café für meine Schwester, weil sie uns zwei Stunden Auszeit vom Familienalltag schenkt. Ein Gutschein fürs Babysitten beim jüngsten Neffen, damit seine Eltern mal wieder einen Abend ganz für sich alleine haben. Das Zusammenstellen eines Büchleins mit Rezepten der Großmütter, damit für die junge Generation die Geschichte der Großfamilie lebendig bleibt.

Keine Alternative gegen den Konsum ist für mich, sich gar nichts mehr zu schenken. Denn gerade das Beschenktwerden weist auf einen zentralen Gedanken des Weihnachtsfestes hin. Wir sind Gäste eines Geburtstagskindes. Wir feiern als Christenheit die Geburt von Jesus. Und unserer Freude darüber verleihen wir Ausdruck, in dem wir uns gegenseitig mit einer Freude beschenken.


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