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Nach dem Schock

30.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seminar im Stift Urach für Angehörige nach Suizid – Gespräche entlasten

Wenn ein Angehöriger Suizid begeht, ändert sich das komplette Leben. Wer zurückbleibt, stürzt in ein emotionales Chaos. Dort herauszufinden, ist schwierig, deswegen reicht das Stift Urach eine helfende Hand.

(vb) Die Nachricht vom Suizidversuch des Bundesliga-Schiedsrichters Babak Rafati hat die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Von Fassungslosigkeit und Schock war die Rede. Das sind Begriffe, die die Gefühlswelt der Angehörigen gleichwohl nur andeutungsweise zu umschreiben vermögen. Das jedenfalls sagen Eltern und Ehepartner, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben.

Seit mehreren Jahren organisieren sich die Betroffenen in Selbsthilfegruppen, die Treffen sind regelmäßig in Neckartenzlingen. Eine helfende Hand streckt nun auch das Stift Urach aus.

Das Einkehrhaus der evangelischen Landeskirche bietet vom 9. bis zum 12. Dezember ein Seminar zum Thema „Suizid“ an. Mit dabei sind die Leiter der Neckartenzlinger Selbsthilfegruppen, Dr. Gerd Murr und Manuela Diehl, ebenso Mitglieder der Gruppen, die auch von ihren Erfahrungen berichten wollen.

„Unsere Trauer passt in keine Schublade“


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