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Mutmaßlicher Autodieb schweigt vor Gericht

21.02.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pole soll Beute von rund 200 000 Euro im Täle gemacht haben

FRICKENHAUSEN (wic). Ein 36-jähriger Mann aus Polen soll als Haupttäter einer Autodiebesbande im Mai 2011 bei einem Einbruch in ein Frickenhäuser Autohaus hochwertige Neufahrzeuge im Wert von über 200 000 Euro gestohlen haben. Seit gestern sitzt der bereits einschlägig Vorbestrafte auf der Anklagebank einer großen Strafkammer des Stuttgarter Landgerichts – und schweigt.

Die Liste der Anklagevorwürfe gegen den 36-Jährigen ist lang: Ihm wirft der Staatsanwalt vor der 19. Strafkammer vor, sich Anfang des Jahres 2011 mit anderen polnischen Mittätern zu einer Bande zusammengeschlossen zu haben, um in Deutschland und anderen europäischen Ländern Luxusfahrzeuge zu stehlen. Dazu soll die Bande mit Hilfe des sogenannten „Polen-Schlüssels“ Eingriffe in die Elektronik der Fahrzeuge vorgenommen und mit einem Diagnosegerät die Wegfahrsperren überlistet haben. Aus den elektronischen Auslesedateien habe man dann einen neuen Fahrzeugschlüssel erstellt, mit dem die Autos weggefahren wurden.

Ganz besonders hart soll es dabei in der Nacht zum 10. Mai des Jahres 2011 ein Autohaus in Frickenhausen getroffen haben. Zusammen mit seinen Mittätern habe der Angeklagte dort zwischen 2 und 3 Uhr insgesamt fünf Fahrzeuge der Marke BMW entwendet. Den Wert der Luxuskarossen beziffert der Staatsanwalt im Einzelnen auf 47 000 bis zu 73 000 Euro. Unter dem Strich geht es um runde 200 000 Euro.


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