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Musik kann man erfinden

24.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aus der Musikanlage kommen düstere Klänge. Ein tiefer, dumpfer Kontrabass wabert vor sich hin. Es hört sich ganz schön gruselig an. Plötzlich quietscht eine schrille, hohe Querflöte. Es klingt wie ein lauter Schrei.

Nach zweieinhalb Minuten ist die Musik zu Ende. Laurin hat sie sich ausgedacht. Er ist elf und schon ein Komponist. Er nennt sein Stück „Der Einbrecher“. „Weil ich immer Angst im Dunkeln habe“, erklärt er und grinst.

Laurin besucht eine Komponistenklasse in Dresden in Sachsen. Das ist keine richtige Schulklasse. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich nachmittags nach der Schule. Sie erfinden Musik – weil es Spaß macht.

Laurin spielt Klavier. Auch wenn er Teile für neue Musikstücke im Kopf hat, probiert er seine Ideen oft am Klavier aus. Ab und zu spielt er dann ein paar Töne. So kann er sich besser vorstellen, wie seine Musik-Ideen klingen. Sein neuestes Werk ist wieder schaurig und heißt „Gespensterduett“. Ähnlich geht es bei Pit. Er ist acht und auch Komponist. Zwei Stücke hat er schon geschrieben.


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