Anzeige

Region

Müssen die Schülerlotsen aufgeben?

04.07.2008, Von Heike Weis — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach elf Jahren stehen die Neckartenzlinger Schülerlotsen vor dem Aus, weil sich nicht mehr genug Eltern beteiligen

NECKARTENZLINGEN. Beim einführenden Elternabend der neuen Erstklässler wurden Befürchtungen zur Gewissheit: Für das im September beginnende Schuljahr können nicht mehr genug Eltern zur Sicherung der Schulwege gewonnen werden. Sollten sich bis Sonntag nicht noch mindestens zehn ehrenamtliche Helfer melden, werden im kommenden Schuljahr keine Lotsen mehr an den Hauptgefahrenstellen am Friedhof und Rotenbach stehen. Erst- und Zweitklässler sind dann wieder auf sich allein gestellt.

1997 von Petra Wommack initiiert, sind die Schülerlotsen inzwischen zu einer festen Größe im Neckartenzlinger Alltag geworden – von vielen Seiten geschätzt und gelobt. An fünf Tagen pro Woche in insgesamt 21 Schichten unterstützen ein bis zwei Lotsen die Kinder beim Überqueren zweier Straßen und sind zugleich oft Ansprechpartner für andere Sorgen und Nöte. „Wir sehen unsere Aufgaben auch im Bereich der Verkehrserziehung“, so Iris Faber, die langjährige Vorsitzende, die vor Kurzem dieses Amt an Claudia Treiber übergeben hat.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 16% des Artikels.

Es fehlen 84%



Anzeige

Region